02.08.2017

Förderprogramm für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel am 1. August 2017 gestartet

Bund fördert Projekte, die die Fähigkeit regionaler oder lokaler Akteure (wie zum Beispiel Kommunen, Unternehmen) zur Anpassung an Folgen des Klimawandels durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zu Dialog und Beteiligung sowie zur Vernetzung und Kooperation stärken.


Mit dem Förderprogramm ist es zugleich für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ein wichtiges Anliegen, die beiden klimapolitischen Bereiche Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels eng miteinander zu verknüpfen. Bei der Bewertung der zur Förderung eingereichten Vorhaben kann Vorschlägen, die auch die Zielsetzungen des Klimaschutzes unterstützen, Vorrang eingeräumt werden. Zumindest dürfen die hier geförderten Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel der Zielerreichung des Klimaschutzes nicht entgegenwirken.

Förderfähig sind Vorhaben in den Bereichen:

  1. Anpassungskonzepte für Unternehmen
  2. Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung,
  3. Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen.

Das Förderprogramm soll Multiplikatorwirkung entfalten. Es zielt deshalb auf Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Vorbildfunktion und Öffentlichkeitswirkung ab. Im Mittelpunkt stehen dabei lokal und regional wirkende Vorhaben.

Für das Auswahlverfahren 2017 werden Projektskizzen berücksichtigt, die bis zum 31. Oktober 2017 beim Projektträger Jülich eingehen.

Weitere Informationen auf der Internetseite des BMUB