Video-Interviews: Klimaschutz in Baden-Württemberg hat viele Gesichter

Die nachfolgenden Video-Interviews entstanden im Rahmen der Verleihung des European Energy Award am 16. Februar 2017 in Friedrichshafen.

Spürbar werden die Vielfalt und das Engagement der Akteure in Baden-Württemberg.

Lassen Sie sich inspirieren!

Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
„Im Land läuft schon sehr viel.“
Umweltminister Franz Untersteller erläutert die zentrale Rolle der Kommunen bei der Umsetzung der landesweiten Klimaschutzziele. Die Kommunen haben eine wichtige Vorbildfunktion und können vor Ort ganz praktische Klimaschutzprojekte umsetzen. Er beobachtet, dass in Baden-Württemberg systematische Ansätze beim Klimaschutz wie der European Energy Award sehr gewinnbringend sind. Global sieht er für das Land Baden-Württemberg eine wichtige Vorreiterfunktion.
Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe
Birgit Schwegle erläutert die Bedeutung und die Vorgehensweise einer regionalen Energieagentur für die lokale Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Als konkretes Beispiel nennt sie ein Quartiersprojekt in der Stadt Ettlingen.
In Baden-Württemberg sind über 30 regionale, kreisweit tätige Energieagenturen zentrale Akteure bei der Umsetzung der Energiewende.
Walter Göppel, Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg
„Wir zeigen Stärken und Potenziale jeder Gemeinde, jedes Landkreises auf und machen dann entsprechende Gemeinde-, Städte- oder Landkreisentwicklung.“
Walter Göppel erläutert die Bedeutung und die Vorgehensweise einer regionalen Energieagentur für die lokale Umsetzung von Klimaschutzprojekten.
In Baden-Württemberg sind über 30 regionale, kreisweit tätige Energieagenturen zentrale Akteure bei der Umsetzung der Energiewende.
Dr. Daniel Rapp, Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg
„Der Motor muss die Verwaltung sein.“
Dr. Daniel Rapp erläutert die hohe Bedeutung des Klimaschutzes in Ravensburg. Der Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die sich in allen Bereichen der Kommunalpolitik wie Mobilität, Stadtentwicklung oder Städtebau auswirkt. Aus seiner Sicht müssen Verwaltung und Stadtwerke die Treiber sein und sich auf die Bürger und Partner in der Wirtschaft stützen. Rückblickend stellt er fest, dass sich Klimaschutz lohnt und im Sinne einer modernen Stadt unabdingbar ist.
Die Stadt Ravensburg ist mit dem European Energy Award Gold zertifiziert.
Christiane Staab, Bürgermeisterin der Stadt Walldorf
„Wir müssen uns aktiv mit dem Klimaschutz auseinandersetzen.“
Christiane Staab erläutert die hohe Bedeutung des Klimaschutzes für eine kleine, hoch verdichtete Stadt wie Walldorf. Der Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die die ganze Gesellschaft betrifft. Die Sensibilisierung der Menschen und ein Umdenken in der Breite der Bevölkerung sind daher ganz wesentlich.
Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Städtetag Baden-Württemberg
„Erfolgreicher Klimaschutz ist eine Querschnittspolitik.“
Gudrun Heute-Bluhm betont die zentrale Rolle der Kommunen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Durch das integrierte Arbeiten kann eine Kommune Schritt für Schritt ihre Klimaschutzstrategie entwickeln und mit anderen Fachthemen verknüpfen. Wichtig ist dabei die koordinierende Rolle des kommunalen Klimaschutzmanagers als Kümmerer.
Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer des Stadtwerks am See
Alexander-Florian Bürkle erläutert die wichtige Rolle eines regionalen Energieversorgers beim kommunalen Klimaschutz.
Bernadette Kurte, Klimaschutzmanagerin der Stadt Offenburg
Bernadette Kurte beschreibt ihre Tätigkeit als städtische Klimaschutzmanagerin. Ihre Aufgabe besteht darin, die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Offenburg unter einem Dach zusammenzuführen und zu kommunizieren. Dabei ist sowohl die Zusammenarbeit mit den anderen städtischen Ämtern wie Gebäudemanagement, Stadtplanung oder Verkehrsplanung als auch mit externen Partnern wichtig.
Die Aktivitäten der Stadt Offenburg im Bereich Klimaschutz werden unter www.offenburg-klimaschutz.de ausführlich dargestellt.
Natalia Roizenzon-Sipple, Klimaschutzmanagerin der Stadt Waldenbuch
Natalia Roizenzon-Sipple beschreibt ihre Tätigkeit als städtische Klimaschutzmanagerin. Den wichtigsten Hebel und gleichzeitig die Herausforderung sieht sie in der Ansprache der Bürgerinnen und Bürger sowie der Schülerinnen und Schüler. Als erfolgreiches Beispiel nennt sie den Klimagipfel, den die Stadt Waldenbuch gemeinsam mit der Stadt Filderstadt veranstaltet hat.
Dr. Stefan Köhler, Erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen
Dr. Stefan Köhler erläutert die Erfolgsfaktoren der Stadt Friedrichshafen beim kommunalen Klimaschutz. Mit engagierten Mitarbeitern, der Unterstützung des Gemeinderats, entsprechenden finanziellen Ressourcen und starken Partnern vor Ort, lässt sich Klimaschutz vor Ort effizient vorantreiben. Seine Empfehlung für Kommunen, die in den Klimaschutz einsteigen möchten, ist die Umsetzung von konkreten Projekten, die in kurzer Zeit Erfolge zeigen, und gleichzeitig die umfassende Information der Bevölkerung und des Gemeinderats.
Die Stadt Friedrichshafen ist mit dem European Energy Award Gold zertifiziert.
Wolfgang Friedrich, Bürgerenergiegenossenschaft Wangen
„Energiewende: wenn nicht vor Ort, wo dann?“
Wolfgang Friedrich erläutert den wichtigen Beitrag einer Bürgerenergiegenossenschaft zur Umsetzung der Energiewende.