Willkommen im Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung

Energiewende bedeutet auch, fossile Energieträger so effizient wie möglich zu nutzen.

Gas und Heizöl sollten daher nicht einfach in einem Kessel verbrannt werden. Bei einem durchschnittlichen elektrischen Wirkungsgrad fossiler Kraftwerke von weltweit 33 Prozent bietet die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine Alternative. Durch sie wird bei der gemeinsamen Strom- und Wärmeerzeugung ein weitaus höherer Gesamtwirkungsgrad von 85 bis 90 Prozent erreicht.

Ein Verbrennungsmotor wandelt den Energiegehalt des Brennstoffs zunächst in mechanische Energie um. Ein Generator setzt diese dann in Strom um. Wärme, die bei der Umwandlung entsteht, wird für Heizung und Warmwasserbereitung verwendet. So lässt sich der Energieinhalt des Brennstoffs bestmöglich umwandeln. Eine optimale Ausnutzung von Energieträgern ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Aus diesem Grund hat das Land Baden-Württemberg ein Landeskonzept Kraft-Wärme-Kopplung erarbeiten lassen. Es zeigt auf, wie im Land mehr Energie durch KWK zur Verfügung gestellt werden kann. Der Aufbau eines Kompetenzzentrums KWK ist ein wichtiger Baustein dieses Konzepts.

Wie können Sie vom Kompetenzzentrum KWK profitieren?

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Kompetenzzentrums liegt auf der Vernetzung von Akteuren, Bereitstellung von Informationen und Qualifizierungsangebote. Und das für Sie kostenfrei!

Bestimmt finden Sie auf der Seite des Kompetenzzentrums interessante und für Sie relevante Informationen. Falls nicht, können Sie uns gerne kontaktieren.

Wussten Sie schon?

Über 116 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden 2017 in umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen erzeugt

Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. hat am 21.11.2018 in seiner Pressemitteilung eine bemerkenswerte Zahl veröffentlicht.

Mit über 116 Milliarden erzeugten Kilowattstunden haben Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen 2017 fast 19 Prozent zur Nettostromerzeugung in Deutschland beitragen. Durch die klimaschonende Technik werden jedes Jahr CO2-Emissionen in Höhe von 58 Millionen Tonnen eingespart. Würde die KWK-Stromerzeugung bis 2030 auf 150 Mrd. kWh angehoben und Kohle durch Gas als Brennstoff ersetzt (fuel switch), ließen sich insgesamt sogar 86 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Das wäre ein signifikanter Beitrag für die Erreichung des Klimaziels von 61 Prozent CO2-Emissionsminderung bis 2030 gegenüber 1990.

Damit auch kurzfristig klimaschonende KWK-Anlagen gebaut und damit der fuel switch vorangetrieben werden kann, müssen jetzt sichere Investitionsbedingungen geschaffen werden. Basis hierfür ist die zeitnahe Verlängerung des KWK-Gesetzes bis zum Jahr 2025.

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Sie sind zumeist eingebunden in ein System aus Wärmenetz, Wärmespeicher und zunehmend auch Power-to-Heat-Anlagen. Über diese flexiblen „KWK-/Wärmenetzsysteme“ werden viele Wärmekunden versorgt und gleichzeitig wichtige Beiträge zur Versorgungs- und Systemsicherheit im Stromsektor geleistet. KWK-/Wärmenetzsysteme spielen so bei der Realisierung der Wärmewende in Städten eine Schlüsselrolle.

Die Grafik steht hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Dieser Text entstammt dem Newsletter des Bundesverband B.KWK. Weitere Informationen finden Sie auf der WEbseite des BDEW unter: https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/zahl-der-woche-ueber-116-milliarden-kilowattstunden/

Die bisherigen "Wussten Sie schon?"-Hinweise finden Sie hier im Archiv: Link

Webinare der Energiekompetenz BW

weitere Informationen finden Sie hier: KWK-Webinare