Auswahlkriterien

Nach Eingang Ihrer Bewerbung wird Ihr Contracting-Wettbewerbsbeitrag von der Jury bewertet. Hierbei kommen folgende Auswahlkriterien zur Anwendung:

Maßnahmen

Positiv bewertet wird ein möglichst großer Umfang von Maßnahmen, die über Contracting umgesetzt wurden, vor allem dann, wenn diese neben der Energieversorgung auch verbraucherseitige Maßnahmen (z.B. Warmwasserbereitung, Lüftungsanlagen, Wärmedämmung) berücksichtigen.

Innovationsgrad

Positiv bewertet werden besonders innovative Wettbewerbsbeiträge, beispielsweise wenn Solaranlagen und Blockheizkraftwerke miteinander kombiniert, oder Energiespeichertechniken installiert wurden. Begrüßt wird auch, wenn im Rahmen des Contracting-Projekts Dienstleistungen wie Energiemanagement oder Apps entwickelt und angeboten werden, um die Gebäudenutzer zum sorgsamen Umgang mit Energie zu motivieren.

Energiestandard

Für Sanierungs- und Neubauprojekte muss der jeweilige gesetzliche Mindeststandard (EnEV) übertroffen werden. Das bedeutet, dass Neubauten mindestens dem KfW-Effizienzhausstandard 55 und Bestandsgebäude dem KfW-Effizienzhausstandard 70 entsprechen müssen. Noch besser bewertet werden Passivhaus- und Plusenergielösungen.

Nachhaltiges Bauen

Weil im Wohnungsbau zunehmend die Einhaltung von Nachhaltigkeits-Standards wichtig ist, führt die Umsetzung von Standards und Prinzipien des nachhaltigen Bauens zu einer weiteren guten Bewertung des Wettbewerbbeitrags.

Geschäftsmodelle

Ihr Contracting-Projekt beinhaltet besonders innovative Geschäftsmodelle wie zum Beispiel Mieterstrommodelle oder eine Energieflatrate? Besonders innovative und transparente Vermarktungsansätze führen zu Bonuspunkten.

Wirtschaftlichkeit

Eine hohe Wirtschaftlichkeit der Contracting-Maßnahmen bei überwiegender Mietnutzung (niedriger Warmmietanteil) bzw. überwiegender Eigennutzung (niedrige Strom- bzw. Wärmekosten je m²) wird positiv bewertet.