Umsetzung in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Hohe Energieverbräuche auf der einen Seite und enormer Kostendruck auf der anderen Seite erfordern gut durchdachte Lösungen für Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäuser. Das wirtschaftlich erschließbare Energieeinsparpotenzial in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird für den Strombereich auf bis zu 30 Prozent und für den Wärmebereich sogar auf bis zu 50 Prozent geschätzt.

In Sozialeinrichtungen - insbesondere in Krankenhäusern - sind die Anforderungen an die bedarfsgerechte Energieversorgung und Versorgungssicherheit sehr hoch. Auch der Umweltschutz im Sinne von Effizienzsteigerung und CO2-Reduktion spielt eine bedeutende Rolle. Der wachsende Kostendruck sowie der Anstieg der allgemeinen Betriebskosten - etwa durch den ständig zunehmenden Technisierungsgrad - zwingen dazu, verstärkt nach Einsparmöglichkeiten zu suchen und aufgedeckte Einsparpotenziale zu erschließen.

Durch den Einsatz von Contracting kann ein zuverlässiger, effizienter Betrieb der Energieanlagen sowie Planungssicherheit der Kosten sichergestellt werden. Sorgfältig geplante, bedarfsgerechte Contracting-Lösungen bringen Entlastung auf der wirtschaftlichen Seite und im Arbeitsalltag. Potenziale zur Energieeffizienzsteigerung und Umweltentlastung können schneller und gezielter ausgeschöpft werden.

Aufgrund veralteter technischer Anlagen, geänderter Nutzungskonzepte (z.B. Dampfversorgung) oder Gesetzesänderungen (Einzelzimmerregelung des Landesheimgesetzes) stehen häufig hohe Investitionen an. Werden diese mit einem Sanierungskonzept verbunden und mit Energie-Contracting umgesetzt, können Vorteile optimal genutzt werden.

Die vorgestellten Praxisbeispiele zeigen, wie Energieeffizienz durch Contracting gesteigert werden kann.