Aktuelles

06.12.2018

Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"

Bundesumweltministerium und Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) vergeben 250.000 Euro Preisgeld an klimaaktive Kommunen. Freiburg und Brackenheim sind Preisträger aus Baden-Württemberg.


Die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs "Klimaaktive Kommune 2018" stehen fest. Zehn Kommunen sind heute für ihre vorbildlichen Projekte im Klimaschutz und in der Klimafolgenanpassung prämiert worden. Die Preisverleihung war in die 11. Kommunale Klimakonferenz "Klima- und Nachhaltigkeitsziele kommunal verankern" (www.klimaschutz.de/11.klimakonferenz) eingebunden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergab die Preise zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Aus Baden-Württemberg sind zwei Städte unter den Preisträgern:

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune

Stadt Freiburg im Breisgau: Green Industry Park
In Freiburgs größtem und ältestem Gewerbegebiet sind 300 Unternehmen mit rund 15.000 Beschäftigten angesiedelt, rund zehn Prozent der gesamtstädtischen CO2-Emissionen werden hier verursacht. Gemeinsam mit Partnern setzt die Stadt daher seit 2013 auf die Initiative "Green Industry Park": Durch intensive Vernetzung sollen die ansässigen Unternehmen gemeinsam Klimaschutzmaßnahmen ins Leben rufen. Inzwischen tragen zahlreiche Maßnahmen dazu bei, die Energie im Stadtteil effizient und ressourcenschonend zu nutzen. Aktuell entsteht ein Fernwärmenetz, durch das die Abwärme eines Industriebetriebes zur Beheizung weiterer Betriebsstätten und eines Stadtverwaltungsgebäudes genutzt werden kann.

Kategorie 3: Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen

Stadt Brackenheim: KLIMAfair verpackungsarm einkaufen
Das hohe Plastikmüllaufkommen in Deutschland ist ein wichtiges aktuelles Thema. Mit ihrem Projekt hat die Stadt Brackenheim wichtige Voraussetzungen geschaffen, um vor Ort einen verpackungsreduzierten und damit klimafreundlichen Einkauf auch an den Frischetheken lokaler Geschäfte zu ermöglichen. Die Lösung hierfür ist die Nutzung von Tabletts. Kundinnen und Kunden stellen ihre mitgebrachten Behältnisse darauf, so dass das Verkaufspersonal diese hygienisch einwandfrei befüllen kann. Einwegverpackungsmüll aus Papier oder Plastik entfällt.