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Contracting macht energetische Sanierungen einfacher finanzierbar

12. Contracting-Kongress findet am 14. Juni in Stuttgart statt / Kompetenzzentrum Contracting der KEA informiert über erfolgreiche Projekte und Unterstützungsmöglichkeiten.


Energetische Sanierungen helfen Gebäudeeigentümern dabei, Energie einzusparen und dauerhaft die Betriebskosten zu senken. Der hohe Kapitalbedarf für die Umsetzung solcher Maßnahmen schreckt allerdings viele Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen ab. Eine Möglichkeit, die Investitionskosten und die fachliche Planung auszulagern, bietet die Energie-dienstleistung Contracting. Wie sich dieses Instrument nutzen lässt, zeigt der 12. Contracting-Kongress des Kompetenzzentrums Contracting der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg am 14. Juni in Stuttgart. In Fachvorträgen und Präsentationen stellen Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen und Praxisbeispiele vor.

Der Kongress findet im GENO-Haus statt, eine Teilnahme kostet 75 Euro plus Umsatzsteuer. Erwartet werden rund 180 Teilnehmer. Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg, die Architektenkammer und auch die dena (Deutsche Energieagentur) erkennen den Contracting-Kongress als Fort- und Weiterbildung an. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.energiekompetenz-bw.de/events

Aktuelle Entwicklungen von Fachleuten

Der Staatssekretär im Umweltministerium Baden-Württemberg, Dr. Andre Baumann, wird dieses Jahr vor Ort sein und über die landespolitischen Ent-wicklungen sprechen. Ministerialrat Ulrich Benterbusch thematisiert die bundespolitischen Aspekte und stellt den Fahrplan der neuen Bundesregierung vor. Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist er derzeit für die Themen Wärme und Effizienz in Industrie und Haushalten zuständig. Das KEA-Kompetenzzentrum stellt anschließend seine aktuellen Aktivitäten vor. Dazu gehören der Contracting-Leitfaden, der Contracting-Preis der Wohnungswirtschaft sowie Unterstützungsangebote für Kommunen, Sozialeinrichtungen, Industrie und Gewerbe. Eine Podiumsdiskussion befasst sich mit der Frage, welche Rolle Contracting für den Energieeffizienzmarkt spielen kann und welche Impulse noch nötig sind.

Der Kongress bietet die Möglichkeit, sowohl mit den Referenten als auch mit den Anbietern in einen Dialog zu treten. Gebäudeeigentümer, Contractoren und Projektentwickler berichten in Fachvorträgen von Erfahrungen und Umsetzungsbeispielen. Vier geplante Foren sprechen unterschiedliche Interessengruppen an: Sie informieren etwa über Erfolgsfaktoren, Unterstützungsmöglichkeiten und die Projektumsetzung. Wer ein konkretes Angebot für sein Sanierungsvorhaben sucht, wird im Ausstellerbereich bei einem der zahlreichen Stände fündig.

Während des Kongress können sich Teilnehmer kostenlos zu ihrem Contracting-Projekt beraten lassen. Eine Vorabbuchung der Beratungstermine ist empfehlenswert: www.energiekompetenz-bw.de/contracting/aktuell/veranstaltungen/beratungstermin-12-contracting-kongress/.

Energie-Contracting macht Sanierungen einfacher finanzierbar

Beim Energie-Contracting übernimmt ein Energiedienstleister sowohl Planung, Bau und Betrieb als auch das finanzielle Risiko einer Sanierung. Unterschieden wird im Wesentlichen zwischen Energieliefer-Contracting und Energiespar-Contracting. Seine Vergütung erhält der Contractor bei ersterem über einen Grund- und Arbeitspreis, bei zweitem über die Energieeinsparung des Gebäudeeigentümers. Ziel dieses Geschäftsmodells ist die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduktion des Energieverbrauchs in einem Gebäude.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt mit einem Förderprogramm die Planungs- und Projektierungskosten des Contractings. Das Kompetenzzentrum Contracting berät Interessierte hierzu gerne.