Workshops mit Migranten

Ressourcentag - gemeinsam aktiv in Asylunterkünften

Sparsam mit Wasser und Energie umgehen und Abfälle richtig trennen – warum das wichtig ist und wie das im eigenen Wohnumfeld in Deutschland geht, lernten über 4.000 junge Geflüchtete im Projekt „Ressourcentag“. Von Oktober bis Dezember 2016 führte der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU) in einem bundesweiten Modellprojekt praxisnahe „Ressourcentage“ vor Ort in Asylunterkünften durch. Das Projekt traf auf gute Resonanz bei den Trägern der Unterkünfte, sodass mit bundesweit 180 Ressourcentagen das Ziel von 160 deutlich übertroffen wurde

Institution und Infos:
Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU-Bundesverband)
Annette Dieckmann
Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt /Main
Tel.  069 71673329-21
E-Mail: dieckmann(at)anu.de 
www.umweltbildung.de

weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:

 

 

ANKOMMEN + VERSTEHEN

Modulare Schulung für junge Asylsuchende zum Spezialthema "Ressourcenschutz - der nachhaltige Umgang mit Energie, Wasser und Abfall"

Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat mit einem breiten regionalen Netzwerk ein Rahmenprojekt für die Zielgruppe "junge Asylsuchende in Gemeinschaftsunterkünften" entwickelt, das gemeinsam mit Partnern aus der Region und mit bürgerschaftlichem Engagement realisiert werden kann.
ANKOMMEN + VERSTEHEN bietet als modulare Schulung für junge Asylsuchende zum Spezialthema "Ressourcenschutz - der nachhaltige Umgang mit Energie, Wasser und Abfall"  bereits in den ersten Monaten Orientierungshilfen für eine zügige Integration junger Asylsuchender und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe (ohne deutsche Sprachkenntnisse). Die jungen Menschen erweitern im interkulturellen Austausch mit anderen Kursteilnehmern ihre sprachlichen Kompetenzen und erarbeiten sich selbstständig Fachwissen und erste Schlüsselkompetenzen für ihre spätere Erwerbstätigkeit.

Institution und Infos:
Landratsamt Fürstenfeldbruck, Referat 44 Personenstands- und Ausländerwesen
Baindl Birgit, Ressourcenmanagement (Energie, Wasser, Abfall) für Asylunterkünfte
Münchner Str. 32
82256 Fürstenfeldbruck
Birgit.baindl(at)lra-ffb.de

 

 

Energie sparen heißt Geld sparen

Ziel des nun im Rahmen des Projekts ENeRWin entwickelten Workshops „Energie sparen heißt Geld sparen“ ist es, das Bewusstsein für das Energiesparen zu schärfen und individuelle Wege zu energiesparendem Verhalten aufzuzeigen. Zur Zielgruppe gehören vornehmlich Migrantinnen und Migranten, wobei eine Ausweitung auf weitere Zielgruppen (bspw. junge Erwachsene mit erster Wohnung) ebenfalls denkbar ist. Die entwickelten Spiele vermitteln die Botschaft, dass durch das Einsparen von Energie der Geldbeutel geschont wird. Das eingesparte Geld kann dann wiederum für andere Dinge ausgegeben werden.
Der Workshop wird als Stationenlauf durchgeführt. Die Teilnehmer durchlaufen die Räume Bad, Wohnzimmer und Küche und bekommen dort jeweils anhand der verschiedenen Spiele aufgezeigt, wo und wie sich Energie im Haushalt einsparen lässt. Aufgabe ist es jeweils, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Ist dies nicht der Fall, muss bezahlt werden: mit Spielgeld. Gewonnen hat am Ende die Gruppe, die noch das meiste Spielgeld übrig hat. Im Rahmen des Workshops werden die Teilnehmer selbst aktiv und treffen eigenständige Entscheidungen. Hilfestellung bieten die jeweils anwesenden Energieberaterinnen oder Energieberater. Durch den Anreiz, möglichst wenig Spielgeld auszugeben, wird die Diskussion unter den Teilnehmern angeregt. Dies trägt dazu bei, dass gemeinsam die richtigen Lösungen gefunden werden.

Eine kurze Beschreibung finden Sie hier: