Wussten Sie schon?-Archiv

 

 

28.11.2018OLG Düsseldorf stärkt Mieterstromkonzepte

Am 13. Juni 2018 hatte das OLG Düsseldorf in seiner Entscheidung einem Betreiber einer Mieterstromanlage Recht gegeben.

Betroffen war ein Bauträger, der 20 Reihenhäuser mit einer gemeinsamen Versorgungsanlage errichtet hatte, von denen 6 durch eine Straße von dieser Versorgungsanlage getrennt waren. Zur Diskussion stand, ob immer noch ein räumlicher Zusammenhang entsprechend §3 Nr. 24a EnWG besteht, nachdem Anlagen zur Abgabe von Energie, die sich auf einem räumlich zusammengehörenden Gebiet befinden, als  Kundenanlage zu betrachten sei und somit keine Netzentgelte für den gelieferten Strom anfallen würden.

Der zuständige Netzbetreiber hatte die Anlage nicht als Kundenanlage anerkannt und auch die Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg hatte Zweifel geäußert.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Oberlandesgerichts Düsseldorf hier.

01.09.2018EEG-Umlage

Gute Nachrichten für alle Betreiber und Planer von KWK-Anlagen:

Eine fünfmonatige wirtschaftliche Unsicherheit scheint nach der grundsätzlichen Einigung mit der EU-Kommission vorbei: Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von Strom ist auf den Wert von 2017 gesunken.

Folgend haben wir für Sie die Eckpunkte der Einigung aufgelistet. Den ausführlichen Bericht finden Sie im News-Bereich des BHKW-Infozentrums.

  1. Neue KWK-Anlagen sowie KWK-Anlagen, die seit dem 1. August 2014 in Betrieb gegangen sind und eine elektrische Leistung unter 1 Megawatt oder über 10 Megawatt aufweisen, zahlen auch künftig nur 40% der EEG-Umlage.
  2. Alle neuen KWK-Anlagen in stromkostenintensiven Unternehmen zahlen auch künftig nur 40% der EEG-Umlage.
  3. Für die übrigen KWK-Neuanlagen besteht das Privileg einer 40%-igen EEG-Umlage nur, sofern die KWK-Anlage weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei KWK-Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an und erreicht bei 7.000 Vollbenutzungsstunden den Wert einer vollständigen EEG-Umlage.
  4. Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und dem 31. Dezember 2018 errichtet wurden und unter Punkt 3 dieser Aufzählung fallen, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
  5. Der Kompromiss gilt rückwirkend zum 1. Januar 2018. Demnach fließen Teile der entrichteten 100%-igen EEG-Umlage wieder an die KWK-Anlagenbetreiber zurück.

 
Die oben genannten Punkte des Kompromisses bedürfen noch einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission. Außerdem müssen die ausgehandelten Kompromisse noch in den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes und weiterer Bestimmungen des Energierechts“ eingepflegt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie im ausführlichen Bericht Einigung bei der EEG-Umlage für KWK-Anlagen erzielt.

Dieser Text entstammt dem Newsletter von BHKW-consult. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bhkw-consult.de

01.03.2018Beraterdatenbank

Die Beraterdatenbank des Kompetenzzentrums KWK ist nun online verfügbar.

Direkt zur Kartendarstellung der Beraterdatenbank

Schauen Sie mal rein und finden Sie den Experten für Ihr Projekt!

01.12.2017Marktstammdatenregister

Im Herbst öffnet die Bundesnetzagentur das Marktstammdatenregister.

Es löst die Anlagenregister-verordnung ab und verpflichtet Marktakteure, ihre Erzeugung, Speicherung  und ihren Verbrauch von Strom und Gas zu melden.

Betrifft mich diese Regelung? Ein Merkblatt mit Beispielen des Deutschen Industrie- und Handelkammertages (DIHK) finden Sie hier auf der Webseite der IHK Karlsruhe.

Weitere Informationen liefert die Webseite des Bundesnetzagentur.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Archiv

Dieses Archiv zeigt die bisherigen "Wussten Sie schon?"-Tipps aus dem Kompetenzzentrum KWK.