Willkommen im Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung

Energiewende bedeutet auch, fossile Energieträger so effizient wie möglich zu nutzen.

Gas und Heizöl sollten daher nicht einfach in einem Kessel verbrannt werden. Bei einem durchschnittlichen elektrischen Wirkungsgrad fossiler Kraftwerke von weltweit 33 Prozent bietet die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine Alternative. Durch sie wird bei der gemeinsamen Strom- und Wärmeerzeugung ein weitaus höherer Gesamtwirkungsgrad von 85 bis 90 Prozent erreicht.

Ein Verbrennungsmotor wandelt den Energiegehalt des Brennstoffs zunächst in mechanische Energie um. Ein Generator setzt diese dann in Strom um. Wärme, die bei der Umwandlung entsteht, wird für Heizung und Warmwasserbereitung verwendet. So lässt sich der Energieinhalt des Brennstoffs bestmöglich umwandeln. Eine optimale Ausnutzung von Energieträgern ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Aus diesem Grund hat das Land Baden-Württemberg ein Landeskonzept Kraft-Wärme-Kopplung erarbeiten lassen. Es zeigt auf, wie im Land mehr Energie durch KWK zur Verfügung gestellt werden kann. Der Aufbau eines Kompetenzzentrums KWK ist ein wichtiger Baustein dieses Konzepts.

Wie können Sie vom Kompetenzzentrum KWK profitieren?

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Kompetenzzentrums liegt auf der Vernetzung von Akteuren, Bereitstellung von Informationen und Qualifizierungsangebote. Und das für Sie kostenfrei!

Bestimmt finden Sie auf der Seite des Kompetenzzentrums interessante und für Sie relevante Informationen. Falls nicht, können Sie uns gerne kontaktieren.

Wussten Sie schon?

OLG Düsseldorf stärkt Mieterstromkonzepte

Am 13. Juni 2018 hatte das OLG Düsseldorf in seiner Entscheidung einem Betreiber einer Mieterstromanlage Recht gegeben.

Betroffen war ein Bauträger, der 20 Reihenhäuser mit einer gemeinsamen Versorgungsanlage errichtet hatte, von denen 6 durch ein Straße von dieser Versorgungsanlage getrennt waren. Zur Diskussion stand, ob immer noch ein räumlicher Zusammenhang entsprechend §3 Nr. 24a EnWG besteht, nachdem Anlagen zur Abgabe von Energie, die sich auf einem räumlich zusammengehörenden Gebiet befinden, als  Kundenanlage zu betrachten sei und somit keine Netzentgelte für den gelieferten Strom anfallen würden.

Der zuständige Netzbetreiber hatte die Anlage nicht als Kundeanlage anerkannt und auch die Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg hatte Zweifel geäußert.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Oberlandesgerichts Düsseldorf hier.

Die bisherigen "Wussten Sie schon?"-Hinweise finden Sie hier im Archiv: Link

Webinare der Energiekompetenz BW

weitere Informationen finden Sie hier: KWK-Webinare