Wirtschaftlichkeitsanalyse für die Nahwärmeversorgung Dotternhausen


Ausgangssituation

In Dotternhausen (Zollern-Alb-Kreis), das u. a. durch sein großes Zementwerk bekannt ist, wird von der Fa. Juwi ein Holzheizkraftwerk mit ORC-Technik betrieben. Ein Großteil der Wärmeproduktion soll im neu errichteten Pelletierwerk zur Trocknung genutzt werden. Zusätzlich ist vorgesehen, den kleineren Teil der verfügbaren Wärme in ein Nahwärmenetz zur Gebäudeheizung einzuspeisen. Die Gemeinde Dotternhausen hat für den Bau und den Betrieb des Nahwärmenetzes einen Eigenbetrieb gegründet. Im ersten Bauabschnitt, dessen Inbetriebnahme bereits im Herbst 2012 geplant ist, ist der Anschluss der meisten öffentlichen Gebäude sowie weiterer rund 80 bis 100 Wohnhäuser geplant.  

Empfohlene Maßnahmen

  • Optimierung der Schnittstelle zwischen HKW und Nahwärme entscheidend
  • Größe des Pufferspeichers abhängig von der Lieferung hoher Leistungen
  • Verwendung von Doppelrohren mit verstärkter Dämmung für das Netz
  • Höherer Nahwärmeabsatz durch geringeren Einsatz von Holzeinzelöfen

Kenndaten

  • Abstand vom Heizkraftwerk bis zu den ersten Wärmekunden ca. 700 m
  • Länge der Hauptleitungen inkl. Transportleitung rund 3.200 m
  • Relativ große mittlere Hausanschlusslänge von 17,3 m
  • Gesamtinvestition je nach Variante zwischen 2,8 und 3,0 Mio. €

Bearbeitungszeit

11/2011 – 02/2012

Projektdurchführung

Gemeinde Dotternhausen
Bürgermeisterin Monique Adrian
Hauptraße 21
72359 Dotternhausen
Tel: (07427) 9405-11
adrian(at)dotternhausen.de

zurück zur Studienübersicht

 

 

Kontakt

Sie haben Fragen zur Studie? Sprechen Sie mich an.

Helmut Böhnisch